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Refreshkurs in Appenzell

Die Doemens Akademie bietet seit Jahren maßgeschneiderte, auf die Bedürfnisse einer Brauerei ausgerichtete Inhouse-Seminare an, die je nach Kundenwunsch ein bis drei Tage dauern. In dieser Zeit wird anschaulich umfangreiches Wissen vermittelt und oft mit sensorischen Übungen begleitet. Die Teilnehmer eines Seminars sind beeindruckt von Rhetorik und Didaktik der Doemens Mitarbeiter, aber die Erfahrung zeigt jedoch, dass das Erlernte, sowohl Theorie als auch Praxis, ohne Auffrischung und Üben verblassen. Gerade dann, wenn Seminarteilnehmer in der alltäglichen Arbeit mit anderen als im Seminar behandelten Inhalten konfrontiert sind.

Die Brauerei Locher aus dem schweizerischen Appenzell hat für seine Außendienstmitarbeiter 2018 den Drei-Tages-Intensiv-Workshop „Basiswissen rund ums Bier für den Außendienstmitarbeiter“ durch Fabian Staudinger, Mitarbeiter der Doemens Genussakademie, durchführen lassen. Die Brauerei ist für seine Innovationsfreude und seiner Spezialitätenbiere in der ganzen Schweiz bekannt sowie als Quelle für die enorme Vielfalt und die hohe Qualität seiner Produkte geschätzt. Brauerei-Mitinhaber Karl Locher weiß um die Vorzüge der Doemens-Inhouse-Seminare, weiß aber auch, dass die Inhalte verloren gehen, wenn man sie nicht regelmäßig abruft.

„Um den Verlust an Wissen und sensorischen Fähigkeiten zu vermeiden, sollten die Mitarbeiter aller Schulungen in der Übung bleiben“, so sein Credo. Um diesem Wunsch nachzukommen, hat Dr. Michael Zepf, Leiter der Doemens-Genussakademie, einen sogenannten „Refresh-Tag“ entwickelt. Hierzu wurde ein Auffrischungs- und Weiterbildungs-Seminartag zusammengestellt, der sowohl Inhalte aus dem letztjährigen, absolvierten Intensiv-Seminar aufgreift und neu beleuchtet, wie auch aktuelle Themen bearbeitet. Darüber hinaus werden die sensorischen Fähigkeiten trainiert.

Ende Januar 2019 ist Fabian Staudinger wieder nach Appenzell gereist, um den Refresh-Tag durchzuführen. Das, aus dem bereits absolvierten Seminar angeeignete theoretische Wissen, wurde dabei nicht einfach wiederholt, sondern in einem Art Frage-Antwort Spiel aufbereitet und bestimmte Themen anders beleuchtet. Die Teilnehmer konnten dadurch besser ihr Wissen praktisch anbringen und etwaige Lücken feststellen. Auch wurden Rollenspiele durchgeführt, damit die Teilnehmer eine noch positivere Meinung zu ihrem Produkt in ihren Köpfen zementieren konnten. Speziell angepasste Verkostungsreihen unterstützten darüber hinaus das Verständnis für die Theorie und schulten die sensorischen Fähigkeiten.