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Andreas Brandl erhält Auszeichnung

Dr. Andreas Brandl (re.) mit Dr. Jörg Lehmann, Verband ehemaliger Weihenstephaner, Prof. Ludwig Narziß und Dr. Lydia Junkersfeld, Fachverlag Hans Carl (v.r.)

Dr. Lydia Junkersfeld, Prof. Ludwig Narziß, Dr. Fritz Jacob, Forschungszentrum Weihenstephan, Dr. Andreas Brandl, Doemens Akademie, Dr. Mathias Hutzler, Forschungszentrum Weihenstephan, und Dr. Jörg Lehmann

Eine hohe Auszeichnung wurde Dr. Andreas Brandl, stellvertretender Schulleiter der Doemens Akademie, zuteil: Im Rahmen der BrauBeviale erhielt er zusammen mit einer Arbeitsgruppe des Forschungszentrums Weihenstephans den begehrten Ludwig-Narziß-Preis für Brauwissenschaft. Der Fachverlag Hans Carl als Herausgeber der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Brewing Science“ und die Weihenstephaner Jubliäumsstiftung im Verband ehemaliger Weihenstephaner der Brauerabteilung verleihen seit 2015 den Ludwig-Narziß-Award, der wissenschaftliche würdigt, die in der Praxis nutzbringend angewendet werden kann.

Von den insgesamt 22 im Jahr 2017 veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten überzeugte die Fachgutachter eines aus insgesamt 50 international renommierten Experten zählenden Fachgremiums vor allem die Praxisrelevanz der mikrobiologischen Arbeit „Bavarian Wheat Beer, an example of a special microbe habitat – cutlivation, detection, biofilm formation, characterization of selected lactic acid bacteria hygiene indicators and spoilers“ von Robert Riedl, Paula Goderbauer, Fritz Jacob, Mathias Hutzler (Forschungszentrum Weihenstephan der TU München) und Dr. Andreas Brandl von der Doemens Akademie.

„Gerade vor dem Hintergrund steigender Qualitäts- und Produktanforderungen ist es wichtig, haltbare Biere auf den Markt zu bringen. Im Rahmen der Arbeit wurden Nährmedien entwickelt, um bestimmte Mikroorganismen zu erkennen, differenzieren und mittels Screening Tests nachzuweisen. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf die Hygienezustände in Teilen der Brauerei ziehen“, so Prof. Narziß.